Ausbildung

Weiterbildendes Universitäres Zertifikatsstudium

Supervision und Coaching mit Organisationsbezug

DGSv zertifiziert / 2016-2018

 

Kooperation zwischen der Europa-Universität Flensburg, (Zentrum für wissenschaftliche Weiterbildung ZWW) und dem Institut Kooperation Plus, Hamburg

 


 

 


 

Im März 2016 haben wir mit dem neuen Durchgang unserer Ausbildung begonnen. Um weiteren InteressentInnen die Möglichkeit zur Ausbildung zu geben, wird es einen zweiten Start geben und zwar beginnt am 29.07.2016 ein weiteres 'Erstsemesester' mit dem Ziel, die beiden Gruppen am 10.Oktober 2016 im ersten Seminar des zweiten Semesters zu vereinen.

 

Die Seminar/Werkstatt-Termine des zweiten Anfangs:

Seminar vom 29.Juli - 02.August 2016

1. Werkstatt vom 26. - 28.August 2016

2. Werkstatt vom 23. - 25.September 2016

 


http://icons.iconarchive.com/icons/graphicloads/long-shadow-documents/256/document-filetype-pdf-icon.png zu unserem Angebots-flyer 


Supervision verstehen wir als eine arbeitsweltbezogene Beratung

Supervision und Coaching werden immer selbstverständlicher sowohl im Profit- als auch in Non- Profit Organisationen nachgefragt. Beratende Kompetenzen und Institutionswissen wird immer häufiger auch von Führungskräften und Menschen in verantwortlichen Rollen eingefordert.

Supervision und Coaching unterstützen und begleiten Personen und Organisationen in krisenhaften Veränderungen und müssen sich zukünftig bewähren in dem Spannungsfeld von notwendiger Bindung und Glaubwürdigkeit sowie Effizienz und Ökonomie.


Supervisorische Beratungsprozesse haben immer einen selbstreflexiven Charakter. Sie bieten rollenbezogene Orientierungshilfe.

Supervision hat prozessorientiert immer die Person, die Rolle, die Gruppe und die Organisation im Blick und fokussiert auf einen Aspekt, ohne die Zusammenhänge aus dem Auge zu verlieren.

Supervision stellt den Bezug von sozialpolitischen und arbeitsmarktpolitischen Kontexten her, macht Komplexität erlebbar und hilft dann zu priorisieren.

Supervision bezieht die innere und äußere Realität ein und versucht, sie zu verstehen und aus dem Verstehen neue Handlungsspielräume zu entwickeln.

Supervision und Coaching unterstützen bei der handelnden und zielorientierten Umsetzung.

 

Um die Profession Supervision / Coaching zu lernen, braucht es Kernkompetenzen, die im Studium und der Ausbildung zu entwickeln sind:

Diagnostische Kompetenz, Beratungs- und Prozesskompetenz, Institutionskompetenz, ein Verständnis von Dynamiken in Gruppen, Kompetenzen im Umgang mit Krisen und Konflikten, Verhandlungskompetenz und selbstreflexive Kompetenzen.

Vorrausgesetzt werden Berufserfahrungen, in denen es möglich war und ist, eine berufliche Identität zu entwickeln.

 

Die dreijährige berufsbegleitende Ausbildung und das Zertifikatsstudium bilden den Rahmen für die Entwicklung eines supervisorischen Konzeptes und die Entwicklung der notwendigen Kompetenzen . Praxisrelevante Erfahrungen und Probehandeln, rollenbezogene Selbsterfahrung, Methodenlernen, das Entwickeln von passgenauen Settings, verbunden mit grundlegender Theorie und wissenschaftlichem Bezug sichert die Qualität der Ausbildung und des Studiums.

Ein Staff von erfahrenen SupervisorInnen und OrganisationsentwicklerInnen - verbunden mit spezialisierten KooperationspartnerInnen - sichert die Qualität der Ausbildung und des Studiums und das Lernen am Modell.

 

 Was ist das Besondere an dem Profil der Ausbildung?

Die Ausbildung selbst wird verstanden als "eigene" Organisation. Damit ist gewährleistet, dass im Rahmen der Ausbildung /des Studiums organisationales und rollenbezogenes Lernen erfahrbar und reflektiert wird.

Wir verstehen alle TeilnehmerInnen als berufserfahrene erwachsene Persönlichkeiten, die auf diesem Hintergrund eine neue Profession Supervision/Coaching entwickeln wollen. Die diversen Vorerfahrungen und Kompetenzen sind anzuerkennen. Deshalb arbeiten wir mit Kompetenzprofilen und individuellen Lernvereinbarungen.

Wir verbinden praxisrelevante Theorien und wissenschaftliches Arbeiten mit Methodenlernen und dem Entwickeln von anfragebezogenen Settings und rollenbezogener Selbsterfahrung.

Die Gruppe der Auszubildenden wird als Lernfeld genutzt. Damit wird ein Lernraum ermöglicht für erfahrungsbezogenes Erleben und Reflektieren von Gruppenprozessen.

Den Anspruch der Gender- und Diversityorientierung lösen wir ein als Querschnittsprozess in der gesamten Ausbildung. Strukturelle als auch inhaltliche Verfahren werden überprüft auf dem Hintergrund des Diversity Konzeptes. Eine möglichst inhomogene Gruppe - Profit und Non- Profit Organisationen, Männer und Frauen, unterschiedliche Altersgruppen, unterschiedliche Professionen - sichern die „interkulturelle" Auseinandersetzung und Begegnung.

Wir sichern den systematischen Arbeitsfeldbezug über die Dauer der Ausbildung. Wir verstehen uns und die TeilnehmerInnen als Forschende in Bezug auf die organisationalen Realitäten und Veränderungen und die Veränderungen in den Professionen.

Wir arbeiten mit den äußeren und inneren Realitäten von Organisationen und Individuen. Die Verbindung von psychodynamischen, systemischen, sozialpsychologischen und organisationssoziologischen Sichtweisen sichert das supervisorische, beraterische Konzept und Handeln.

 

Wir organisieren und gestalten das Lernen im Studiengang auf mehreren Ebenen durch:

Vermittlung von grundlegender Theorie

Erfahrbares Lernen und Entwickeln der professionellen Identität als SupervisorIn über den Lernraum Gruppe, Organisation   und Probehandeln

Einbeziehung der individuellen beruflichen Erfahrungen, Kompetenzen und Praxis

Lernen in eigenen Lernsupervisionen ( Einzelsupervision, Leitungssupervision und Gruppensupervision/ Teamsupervision)

Selbststeuerung und Gestaltung von Lernen in einer regionalen Studiengruppen

Verpflichtende Lehrsupervision und Balintgruppe

 

Inhalte der Ausbildung

Organisation der Ausbildung