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Weiterbildung Supervision

Weiterbildendes Universitäres Zertifikatsstudium
Supervision und Coaching mit Organisationsbezug

DGSv zertifiziert /

2018-2021

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Der Durchgang 2018 – 2021 beginnt am 22.Oktober 2018

 

Supervision und Coaching gelten sowohl in Profit- als auch in Non- Profit Organisationen immer selbstverständlicher als Zeichen von Qualität.

Beratende Kompetenzen und Institutionswissen werden auch von Führungskräften und Menschen in verantwortlichen Rollen eingefordert.

Supervision und Coaching unterstützen und begleiten Personen und Organisationen in (krisenhaften) Veränderungen und müssen sich zukünftig bewähren in den Spannungsfeldern von notwendiger Bindung und Glaubwürdigkeit, sowie Effizienz und Ökonomie.

Supervisorische Beratungsprozesse haben immer einen selbstreflexiven Charakter. Sie bieten rollenbezogene Orientierungshilfe.

Supervision hat prozessorientiert immer die Person, die Rolle, die Gruppe und die Organisation im Blick und fokussiert auf einen Aspekt, ohne die Zusammenhänge aus dem Auge zu verlieren.

Supervision stellt den Bezug von sozialpolitischen und arbeitsmarkt-politischen Kontexten her, macht Komplexität erlebbar und hilft dann zu priorisieren.

Supervision bezieht die innere und äußere Realität ein und versucht, sie zu verstehen und aus dem Verstehen neue Handlungsspielräume zu entwickeln.

Supervision und Coaching unterstützen bei der handelnden und ziel-orientierten Umsetzung.

Um die Profession Supervision / Coaching zu lernen, braucht es Kernkompetenzen, die im Studium / der Weiterbildung zu entwickeln sind:

  • diagnostische Kompetenz
  • Beratungs- und Prozesskompetenz
  • Institutionskompetenz
  • Personenkompetenz
  • ein Verständnis von Dynamiken in Gruppen
  • Kompetenzen im Umgang mit Krisen und Konflikten
  • Verhandlungskompetenz und selbstreflexive Kompetenzen.

Vorrausgesetzt werden Berufserfahrungen, in denen es möglich war und ist, eine berufliche Identität zu entwickeln.

Die dreijährige berufsbegleitende Weiterbildung bilden den Rahmen für die Entwicklung eines supervisorischen Konzeptes und die Entwicklung der notwendigen Kompetenzen.

Praxisrelevante Erfahrungen und Probehandeln, rollenbezogene Selbsterfahrung, Methodenlernen, das Entwickeln von passgenauen Settings, verbunden mit grundlegender Theorie und wissenschaftlichem Bezug sowie einem Staff von erfahrenen SupervisorInnen und OrganisationsentwicklerInnen – verbunden mit spezialisierten KooperationspartnerInnen – sichert die Qualität der Weiterbildung und das Lernen am Modell.

Was ist das Besondere an dem Profil des Studiums / der Weiterbildung ?

Die Weiterbildung selbst wird verstanden als „eigene“ Organisation. Damit ist gewährleistet, dass im Rahmen der Weiterbildung / des Studiums organisationales und rollenbezogenes Lernen erfahrbar und reflektiert wird.

Wir verstehen alle TeilnehmerInnen als berufserfahrene erwachsene Persönlichkeiten, die auf diesem Hintergrund eine neue Profession Supervision/Coaching entwickeln wollen. Die diversen Vorerfahrungen und Kompetenzen sind anzuerkennen. Deshalb arbeiten wir mit Kompetenzprofilen und individuellen Lernvereinbarungen.

Wir verbinden praxisrelevante Theorien und wissenschaftliches Arbeiten mit Methodenlernen und dem Entwickeln von anfragebezogenen Settings und rollenbezogener Selbsterfahrung.

Die Gruppe der TeilnehmerInnen wird als Lernfeld genutzt. Damit wird ein Lernraum ermöglicht für erfahrungsbezogenes Erleben und Reflektieren von Gruppenprozessen.

Den Anspruch der Gender- und Diversityorientierung lösen wir ein als Querschnittsprozess in der gesamten Weiterbildung. Strukturelle als auch inhaltliche Verfahren werden überprüft auf dem Hintergrund des Diversity Konzeptes. Eine möglichst inhomogene Gruppe – Profit und Non- Profit – Organisationen, Männer und Frauen, unterschiedliche Altersgruppen, unterschiedliche Professionen – sichern die „interkulturelle“ Auseinandersetzung und Begegnung.

Wir sichern den systematischen Arbeitsfeldbezug über die Dauer der Weiterbildung. Wir verstehen uns und die TeilnehmerInnen als Forschende in Bezug auf die organisationalen Realitäten und Veränderungen und die Veränderungen in den Professionen.

Wir arbeiten mit den äußeren und inneren Realitäten von Organisationen und Individuen. Die Verbindung von psychodynamischen, systemischen, sozialpsychologischen und organisationssoziologischen Sichtweisen sichert das supervisorische, beraterische Konzept und Handeln.

Wir organisieren und gestalten das Lernen in der Weiterbildung auf mehreren Ebenen durch:

Vermittlung von grundlegender Theorie

Erfahrbares Lernen und Entwickeln der professionellen Identität als SupervisorIn/ Coach über die Lernräume Gruppe, Organisation und Probehandeln

Einbeziehung der individuellen beruflichen Erfahrungen, Kompetenzen und Praxis

Lernen in eigenen Lernsupervisionen ( Einzelsupervision, Leitungssupervision und Gruppensupervision/ Teamsupervision)

Selbststeuerung und Gestaltung von Lernen in einer regionalen Studiengruppe

Verpflichtende Lehrsupervision und Balintgruppe

Die Ausbildung – Inhalte und Termine

Organisation – Ort – Kosten

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