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Weiterbildung Supervision

Supervision und Coaching mit Organisationsbezug

Weiterbildung Supervision und Coaching
DGSv zertifiziert

2021 – 2023

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Supervision und Coaching ist eine arbeitsweltbezogene Beratung als Begleitung von Personen und Teams in Organisationen.
Personenbezogene Probleme werden so weit reflektiert, wie sie für das gute, professionelle Rollenhandeln wichtig sind.

Diese beratende Profession und damit auch die Berater*innen müssen sich zukünftig auf dem Markt bewähren in den Spannungsfeldern von Bindung und Glaubwürdigkeit und Effizienz und Ökonomie.

 

Unser Supervisionsverständnis:

  • Supervisorische Beratungsprozesse haben immer einen selbstreflexiven Charakter. Sie bieten rollenbezogene Orientierungshilfe.
  • Supervision ist prozessorientiert und hat immer die Person, die Rolle, die Gruppe und die Organisation im Blick. Supervision konzentriert auf einen Aspekt, ohne die Zusammenhänge aus dem Auge zu verlieren.
  • Supervision stellt den Bezug von sozialpolitischen und arbeitsmarktpolitischen Kontexten her, macht Komplexität erlebbar und hilft dann, Prioritäten zu setzen.
  • Supervision bezieht die innere und äußere Realität ein und versucht, sie zu verstehen und aus dem Verstehen neue Handlungsspielräume zu entwickeln.
  • Supervision und Coaching unterstützen bei der zielorientierten Umsetzung.

Coaching und Supervision unterscheiden sich: Supervision ist eher vertiefend, reflektierend und prozessbegleitend, Coaching ist eher handlungs- und zielorientiert.

Beide Grundhaltungen und Ausrichtungen werden in der Weiterbildung gleichermaßen gelernt und eingeübt und können nach Bedarf der Kund*innen und Klient*innen eingesetzt werden. Die Fokussierung ändert sich, die Grundhaltung ist in beiden Formaten eine reflektierend verstehende Haltung, die verändertes Handeln ermöglicht, aber nicht trainiert.

Der Organisationsbezug ist in Supervision/Coaching selbstverständlich. Damit sind organisationssoziologische Aspekte und Institutionstheorien im Rahmen der Weiterbildung ein wichtiger Bestandteil.

Die Weiterbildung konzentriert auf der beraterische Identität als Coach/Supervisor*in. Organisationsberatung ist in unserem Verständnis eine weitergehende zusätzliche Spezialisierung.

 

Supervision und Coaching sind ein Beratungsformat mit Zukunft in Profit- und in Non –Profit-Organisationen.

Sie können als Berater*in in eigener Praxis oder als Führungskraft/ und Personalverantwortliche in der Weiterbildung beratende Kompetenzen entwickeln und erwerben: Institutions- bzw. Organisationswissen und psychologische und gruppendynamische Grundlagen.

Die Weiterbildung schafft einen Rahmen, sich als Person und Autorität zu reflektieren, werteorientierte, kritische Standpunkte zu entwickeln und sich zu positionieren.

Unser Anspruch in der Weiterbildung ist es, Forschung und wissenschaftliches Denken mit der supervisorischen, beraterischen Praxis und Erfahrung zu verknüpfen, um Kompetenz und Professionalität zu stärken. Wir schaffen einen Rahmen mit einer Struktur, in der Persönlichkeitsentwicklung, Prozessorientierung und Reflektion mit kognitiver Wissensvermittlung und theoretischer Einordnung verbunden wird.

Das Besondere des Profils der Weiterbildung ist:

  • Die Weiterbildung selbst wird verstanden als “Organisation auf Zeit“. Damit ist gewährleistet, dass im Rahmen der Weiterbildung organisationales und rollenbezogenes Lernen erfahrbar und reflektiert wird.
  • Die Gruppe wird als Lernfeld genutzt. Damit wird ein Lernraum ermöglicht für erfahrungsbezogenes Erleben und Reflektieren von Gruppenprozessen.
  • Wir verstehen alle Teilnehmer*innen als berufserfahrene erwachsene Persönlichkeiten, die auf diesem Hintergrund eine neue Profession Supervision/Coaching entwickeln wollen. Die diversen Vor-Erfahrungen und Kompetenzen sind anzuerkennen. Deshalb arbeiten wir mit Kompetenzprofilen und individuellen Lernkontrakten.
  • Wir verbinden praxis-relevante Theorien und wissenschaftliches Arbeiten mit Methodenlernen und dem Entwickeln von anfragebezogenen Settings und rollenbezogener Selbsterfahrung.Den Anspruch der Gender- und Diversityorientierung bedenken wir als einen Querschnittsprozess in der gesamten Weiterbildung. Strukturelle als auch inhaltliche Verfahren werden überprüft auf dem Hintergrund des Diversity- Konzeptes. Eine möglichst inhomogene Gruppe – Profit-und Non-Profit- Organisationen, Männer und Frauen, unterschiedliche Altersgruppen, unterschiedliche Professionen – sichern die „interkulturelle“ Auseinandersetzung und Begegnung.
  • Wir stellen den systematischen Arbeitsfeldbezug über die Dauer der Weiterbildung her. Ein besonderes Interesse liegt auf der Beforschung der sich verändernden Identitäten in einer entgrenzten Arbeitswelt. Wir verstehen die Staff und die Teilnehmer*innen als Forschende in Bezug auf die organisationalen Realitäten und die Veränderungen in den Professionen.
  • Wir arbeiten mit den äußeren und inneren Realitäten von Organisationen und Individuen. Die Verbindung von psychodynamischen, systemischen, sozialpsychologischen und organisationssoziologischen Sichtweisen sichert das supervisorische, beraterische Konzept und Handeln.

Wir organisieren und gestalten das Lernen auf mehreren Ebenen durch:

  • Vermittlung von grundlegender Theorie
  • Durch Erfahrungen im Lernraum „Gruppe“, durch die „Ausbildung als Organisation“ und durch Probehandeln
  • Einbeziehung der individuellen beruflichen Erfahrungen, Kompetenzen und Praxis
  • Lernen in eigenen Lernsupervisionen (Einzelsupervision/-coaching, Leitungssupervision/-coaching und Gruppensupervision / Teamsupervision)
  • Selbststeuerung und Gestaltung von Lernen in einer regionalen Studiengruppe
  • verpflichtende Lehrsupervision und Balintgruppe

 

Eine gut zweijährige berufsbegleitende Weiterbildung bildet den Rahmen für die Entwicklung eines Supervisions-/bzw. Coachingkonzepts und die Entwicklung der notwendigen Kompetenzen.

Dieser für alle verbindliche Kernprozess von gut zwei Jahren wird ergänzt durch Module. Diese haben eine unterschiedliche Dauer in unterschiedlichen Settings. Sie ergänzen inhaltlich den Kernprozess mit vertiefenden, supervisionsbezogenen Kompetenz-Entwicklungen.

Je nach anerkannter professioneller Vorerfahrungen werden in einem individuellen Lernkontrakt passgenaue Module festglegt. Der Kernprozess plus passgenaue Module ermöglicht es, die quantitativen und qualitativen Voraussetzungen zur Zertifizierung als Supervisor und Coach zu erlangen.

Die Ausbildung – Inhalte und Termine

Organisation – Ort – Kosten

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